Portrait

Schulportrait des LvD

Kurzvorstellung

LvD Tag der offenen Tür 2013

Zur Zeit besuchen 672 Schülerinnen und Schüler unser Luise-von-Duesberg-Gymnasium.

Die Schwerpunkte der schulischen Aktivitäten am LvD liegen

  • im musisch-künstlerischen Bereich (LvD-Kulturpunkt,  3 Chöre, mehrere Bigbands, Instrumentalunterricht),
  • im fremdsprachlichen Bereich (Erasmus+-Akkreditierung, Schüleraustausch mit Frankreich, Spanien, Niederlande und USA, DELF- und Cambridge-Examen),
  • im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich (breite und erfolgreiche Teilnahme bei „Jugend forscht“, Informatik in Klasse 5 und 6 sowie als AG in 7, Naturwissenschaften und Informatik in der Oberstufe) und
  • in der Öffnung des Unterrichts (Portfoliotage, offene Lernarrangements)

Die Kooperationen mit renommierten Unternehmen vor Ort (z.B. Lackwerke Peters), eine fachlich ausgerichtete Hausaufgabenbetreuung und Begabtenförderung kommen hinzu.

Ein angenehmes Arbeitsklima in einem gut harmonierenden Kollegium und eine gleichfalls angenehme, leistungsbereite und -fähige Schülerschaft prägen das Leben am Luise-von-Duesberg-Gymnasium (siehe Unser Team).

Allgemeine Regelungen

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

zu Beginn der Schullaufbahn stellen sich viele Fragen zu den Abläufen im Alltag. Mit der Zusammenstellung der wichtigsten Themen möchten wir Ihnen und Ihrem Kind eine erste Orientierung geben.  

Aktuelle Informationen und Jahreskalender

Wichtige aktuelle Informationen – beispielsweise der Vertretungsplan und der Schuljahreskalender - finden sich bei „Webuntis“. Eine Anleitung, wie Sie sich dort anmelden, finden Sie hier

https://lvd.de/digitale-schule/digitale-kommunikation.html

Beachten Sie, dass es für die Eltern sowie für die Schülerinnen und Schüler jeweils einen eigenen Zugang gibt.

 

Zusammenarbeit zwischen Schule und Erziehungsberechtigten

Mögliche Mitwirkung der Eltern:

Klassen- und Schulpflegschaft:

  • Beratung und Vermittlung (Fragen, Probleme, Konflikte)
  • Organisation von Eltern-Kind-Aktionen der Klasse
  • Mitarbeit an der Weiterentwicklung der Schule
  • Café Luise
  • Arbeitskreise und Steuergruppen
  • Förderverein
  • Angebote bei Portfoliotagen

Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften:

  • Zwei Elternsprechtage im Schuljahr (6-min-Termine)
  • Alle Lehrkräfte sind über die „Mitteilungen“ bei Webuntis und auch über die schulische Mail-Adresse zu erreichen. Diese finden Sie auf der Homepage (www.lvd.de). So können darüber hinaus auch individuelle Gesprächs-termine vereinbart werden.
  • Sollten Sie Anfragen und Beschwerden zu bestimmten Vorgehensweisen haben, wenden Sie sich bitte zunächst an die jeweilige Lehrkraft. Erst wenn Sie auf diesem Weg keine Lösung erreichen können, sind die nächsten Ansprechpartner die Klassenleitung, dann der Erprobungsstufenkoordinator (Herr Bauer) bzw. ab Klasse 7 der Mittelstufenkoordinator (Herr Rott) und erst als letzter Schritt der Schulleiter (Herr Waerder).
  • Eine Einbindung und beratende Unterstützung ist durch die Klassenpflegschaftsvorsitzenden dabei jederzeit möglich und erwünscht.
  • Beachten Sie bitte auch die Hinweise auf unser Beratungsteam weiter unten.

 

Verfahren im Krankheitsfall und bei Beurlaubungen:
  1. Vorgehen im Krankheitsfall
  • Kann Ihr Kind krankheitsbedingt nicht am Unterricht teilnehmen, melden Sie es bitte bis 8:00 Uhr über Webuntis krank. Das Fehlen gilt dann in diesem Tag als entschuldigt.
  • Gut wäre es, wenn Sie zusätzlich einen Mitschüler oder eine Mitschülerin informieren.
  • Bei Schwierigkeiten mit Webuntis können Sie Ihr Kind auch telefonisch oder per E-Mail (sekretariat@lvd.de)
  • Bei absehbar längeren Fehlzeiten sollten Sie dies möglichst frühzeitig der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer mitteilen.
  • Die Schulleitung behält sich vor, bei Erkrankungen ärztliche Atteste einzufordern, wenn der Verdacht der Schulpflichtverletzung besteht (z.B. bei wiederholtem Fehlen vor den Ferien oder bei Klassenarbeiten oder Klausuren).
  1. Vorgehen bei Beurlaubungen
  • Beurlaubungen für einen Tag (bei Vorliegen eines triftigen Grundes) sind möglichst früh schriftlich bei der/dem Klassenlehrer(in) zu beantragen.
  • Beurlaubungen, die über einen Tag hinausgehen, sowie Beurlaubungen für den ersten Schultag nach den Ferien oder den letzten Schultag vor den Ferien, sind mindestens zwei Wochen vorher schriftlich beim Schulleiter zu beantragen.
Kurzstunden

An Tagen, an denen nachmittags der Elternsprechtag, Zeugniskonferenzen oder andere lange Veranstaltungen stattfinden, wird der Unterricht in Kurzstunden nach dem folgenden Schema durchgeführt.  

 

  1. Std.

8:00 – 8:30 Uhr

  1. Std.

8:35 – 9:05 Uhr

3.      Std.

9:10 – 9:40 Uhr

 

Pause

4.      Std

10:00 – 10:30 Uhr

5.      Std

10:35 – 11:05 Uhr

6.      Std

11:10 – 11:40 Uhr

 

Portfoliotage (PFT)

Am LvD finden jährlich vier bis sechs Portfoliotage statt, an denen Schülerinnen und Schüler aus einer großen Modulauswahl ihre Projekte aussuchen können. Manchmal werden Schülergruppen schon im Vorfeld fest zugeteilt, z.B. weil es sich bei dem Modul um einen Klassenausflug oder um ein Projekt im Rahmen des Fachunterrichts handelt. Ansonsten sind die angebotenen Module oft jahrgangsstufen- und/oder fächerübergreifend. Manche Module sind kostenpflichtig (z.B. für Eintritte, ÖPNV oder Material), solche Module werden nur zugeteilt, wenn sie auch gewählt wurden.

 

Wahlverfahren:
Die Wahl findet jeweils in den ersten Wochen eines Halbjahres über die Internetseite pft.lvd.de statt. Dazu bekommt jeder Schüler / jede Schülerin einen individuellen Login-Code, der für die gesamte Schulzeit gültig bleibt und deshalb gut aufbewahrt werden muss. Jeder kann drei Wünsche für jeden Portfoliotag im Halbjahr angeben und in der Regel werden dann passende Module zugeteilt. Die jüngeren Kinder (Klasse 5 und 6) wählen meist im Rahmen des (Informatik-)Unterrichts, die anderen haben schon Übung und wählen eigenständig. Die Ergebnisse sind nach einigen Wochen ebenfalls über die Internetseite pft.lvd.de abrufbar.
Ansprechpartnerin für die Portfoliotage ist Frau Tutt.

 

Beratung für Schülerinnen und Schüler am LvD

Das Beratungsteam am LvD bietet in Problem- und Konfliktsituationen eine individuelle und vertrauliche Beratung an. Wir unterstützen Euch beispielsweise bei folgenden Fragen:

  • Wie gehe ich mit Überforderungen um?
  • Wie stehe ich konfliktbelastete Situationen mit Eltern, mit Mitschülerinnen und Mitschülern oder mit Lehrkräften durch?
  • Wie schaffe ich es, mich selbst zu kontrollieren, riskantes Verhalten in den Griff zu bekommen und so wieder Halt zu finden?
  • Wie kann ich meinem Freund bzw. meiner Freundin in schwierigen Situationen beistehen?

Zu erreichen sind wir durch direkte Ansprache in der Schule, per E-Mail oder Telefon.

Claudia Schauerte-Lüke

Beratungslehrerin

c.schauerte-lueke@lvd.de

Philipp Rott

Beratungslehrer

p.rott@lvd.de

Birgit Tutt

Schulseelsorgerin

b.tutt@lvd.de

Michaela Haffmanns

Schulsozialarbeiterin

michaela.haffmans@kempen.de

02152/ 9173058

 

 

 

 

 

 

 

Hausaufgaben, Klassenarbeiten und schriftliche Überprüfungen (Tests)

Regelungen für Klassenarbeiten und „Tests“:

 

  • Drei Klassenarbeiten pro Halbjahr in E, M, D
  • In der Regel nur zwei Klassenarbeiten pro Woche und nur eine am Tag (Ausnahmen bei nachgeschriebenen Arbeiten wegen Krankheit o.ä.)
  • Angekündigte und unangekündigte kurze schriftliche Hausaufgaben-kontrollen (sog. Tests) sind jederzeit möglich – haben aber nicht dieselbe Bedeutung wie Klassenarbeiten!

 

Dauer der Hausaufgaben: In den Klassen 5, 6 und 7 sollte das Kind für die Bearbeitung der Hausaufgaben im Durchschnitt 60 min pro Tag benötigen. In den Klassen 8 und 9 sind dafür 75 min vorgesehen. Dazu kommen aber noch Zeiten für das Lernen der Vokabeln und das regelmäßige wiederholende Üben. Ein häufiges Überschreiten dieser Zeitangaben kann viele Ursachen haben; bei Bedarf: Rücksprache mit der Klassenleitung.

 

 

Für die Hausaufgabenbetreuung gibt es eigene Informationsblätter und
Anmeldeformulare im Sekretariat.  

Die Termine der Arbeitsgemeinschaften können erst kurz nach Beginn des Schuljahres festgelegt werden. Die jeweiligen Lehrkräfte gehen durch die Klassen und stellen ihre AG vor. In den ersten zwei Wochen dürfen die Schülerinnen und Schüler „hineinschnuppern“ und melden sich dann (für ein Halbjahr) verbindlich an.

Die Kinder, die nach der 6. Stunde in die Mensa zum Mittagessen gehen, werden  in der ersten Woche dorthin begleitet. Der Weg dorthin ist so unproblematisch, dass sie es danach selbstständig schaffen!

(Hinweis: Die Essensausgabe beginnt ab Montag der ersten vollständigen Unterrichtswoche).

 

Sonstige Hinweise

Aktionen der Schülervertretung (SV):

 Die dreitägige SV-Fahrt der 5. Klassen nach Kranenburg wird von den Schülerinnen und Schülern der SV geplant und durchgeführt. Aufsichtführende Lehrerkräfte sind natürlich dabei.

  • Weitere SV-Aktionen sind oft: Übernachtungsfest, Sportturniere, Schwimmbadtag, Sponsorenlauf, Karnevalsfeier usw.

Die Entscheidung darüber trifft die jeweils gewählte SV.

Medienpauschale: 15 € pro Schuljahr (incl. des Schülerausweises). Das Kopiergeld wird im Rahmen des Pflegschaftsabends eingesammelt.

Klassenkasse für Bastelmaterial, Wettbewerbe, Ausflüge, Theaterbesuche usw. Die Entscheidung darüber fällt die Klassenpflegschaft; Vorschlag: 10 € pro Schuljahr.

Fackelbau:   Die 5. und 6. Klassen nehmen geschlossen am Martinszug in Kempen teil. Die Fackeln werden zeitnah zu Schuljahresbeginn im Kunstunterricht (weitgehend fertig) gebastelt. Manchmal sind „Restarbeiten“ zu Hause nötig. Ab Klasse 7 besteht die Möglichkeit, freiwillig im Rahmen der Fackel-AG teilzunehmen.

 Gottesdienste:

1. Im Rahmen des Religionsunterrichtes finden ökumenische Jahrgangs-Gottesdienste

2. Zu besonderen Anlässen finden Gottesdienste für die gesamte Schulgemeinde Die Teilnahme daran ist freiwillig. Auch Eltern sind herzlich eingeladen. Der reguläre Unterricht findet dann aber statt. Am Gottesdienst teilnehmende Schülerinnen und Schüler sind natürlich entschuldigt.

Task Card "Miteinander leben und lernen im Gleichgewicht"

Eine Übersicht unseres Schulprogramms in Form einer TaskCard erhalten Sie hier.

Präambel unseres Schulprogramms

Das Luise-von-Duesberg-Gymnasium Kempen wurde am 4. Februar 1867 durch die Ursulinenschwester Luise von Duesberg gegründet. Die zunächst private katholische Mädchenschule verfolgte die Zielsetzung, höhere Bildung auch für Mädchen in Kempen zu ermöglichen. Seit 1979 ist unsere Schule ein Gymnasium für Mädchen und Jungen, seit dem 4.Juni 1980 trägt sie den Namen Luise-von-Duesberg-Gymnasium.

Dieser Tradition fühlen wir uns verpflichtet und so ist Bildung für alle zum Zwecke der Selbstentfaltung und Persönlichkeitsbildung auch heute Zielsetzung und Hauptanliegen unserer Schule.

Wir haben ein Schulprogramm entwickelt, das unseren Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zur Selbstentfaltung verschafft, ihnen Chancen und Entdeckungsmöglichkeiten in zahlreichen Feldern und Aktionsformen einräumt und das Individuum und seine Begabungen und Interessen in den Mittelpunkt stellt. 2017 wurden wir für unsere Bemühungen mit dem Schulentwicklungspreis „gute gesunde Schule“ ausgezeichnet.

Mit unserem Slogan Miteinander leben und lernen im Gleichgewicht wird der Anspruch an salutogenes Leitungshandeln auf allen Ebenen und gesundheitsförderliche Schulentwicklungsprozesse kurzgefasst und prägnant ausgedrückt:

Wir gestalten mit und für unsere Schülerinnen und Schüler einen Lebensraum Schule, in dem sie

  • in einem gelingenden sozialen Miteinander Rücksicht und Toleranz einüben und damit Bindung und soziale Nähe erfahren,
  • tragfähige Ziele und Werte kennenlernen und reflektieren können und damit Orientierung und Kontrolle finden,
  • sich in ihrem Tun anerkannt und gestärkt fühlen, Lob und Unterstützung erhalten und damit Selbstwerterhöhung und Selbstwertschutz empfinden,
  • angenehme, freudvolle Erfahrungen beim Lernen machen und damit Lustgewinn und Unlustvermeidung erleben.

Auf diese Weise versuchen wir die psychischen Grundbedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler, aber auch aller anderen am Lehr- und Lernprozess beteiligten Gruppen zu berücksichtigen.

Konkretisiert bedeutet dies:

  • Ein angenehmes, Leistungen und Interessen gleichermaßen förderndes Schulklima ist uns ebenso wichtig wie die Fürsorge für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen und die Bewegungs- und Gesundheitsförderung: Hierzu gehören unter anderem Bewegungsangebote, Sportwettkämpfe und ein gesundes Ernährungsangebot. Wir möchten, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeit entfalten und Schule nicht nur als Ort des Lernens, sondern auch als Lebensraum
  • Ebenso ist es uns ein Anliegen, für die Lehrkräfte und Mitarbeiter/innen Arbeitsbedingungen zu entwickeln, die ihnen ein langes und erfolgreiches Berufsleben in Gesundheit und Zufriedenheit ermöglichen, und alle anderen Mitglieder der Schulgemeinschaft an unserem Schulleben und der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen teilhaben zu lassen.
  • Kennzeichnend für unsere Schule ist ein besonders breites Unterrichtsangebot. Der Fächerkanon aus 21 Unterrichtsfächern wird durch zahlreiche Wahlpflicht- und AG-Möglichkeiten ergänzt.
  • Die Unterrichtsgestaltung greift dabei auf kompetenzstärkende und aktivierende Methoden und moderne Medien zurück. Zur Öffnung und Differenzierung des Unterrichts sowie zur Stärkung der Selbstlernkompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler wurde im Jahr 2012 ein beaufsichtigtes Selbstlernzentrum. Durch die Einführung der jährlich sechs Portfoliotage wird auch das fächerübergreifende, vernetzte und interessengeleitete Arbeiten gefördert.
  • Besondere Schwerpunkte in unserem Schulprogramm sind die mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung (seit 2013 sind wir als MINT-freundliche Schule zertifiziert) und die sprachlich-musische Bildung, die wir in allen Jahrgangsstufen, in verschiedenen Fächern (Kunst, Musik, Literatur, Fremdsprachen, Mediengestaltung) sowie in fächerübergreifenden Projekten und Aufführungen fördern.
  • Bei der Gestaltung unseres schulischen Programms wissen wir uns unterstützt von zahlreichen Kooperationspartnern aus vielfältigen Bildungsinstitutionen und aus der Wirtschaft und getragen von einer aktiven und engagierten Schulgemeinschaft.
  • Regelmäßig zeigen wir der interessierten Öffentlichkeit Ergebnisse unserer Arbeit und sorgen so für einen Austausch zwischen den Generationen und für eine bildungsfreundliche Gesellschaft.